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In den Fußstapfen Suhrawardis

Bereits 2006, als ich tiefer in die Schriften des iranischen Sufimeisters und Philosophen Shihabuddin Yahya Suhrawardi eintauchte, träumte ich davon, eines Tages seinen Geburtsort Sohrevard in der Provinz Zanjan im NW-Iran zu besuchen. Im April 2019 war es endlich so weit. Wir erreichten Sohrevard um die Mittagszeit. Unser Fahrer, der nur Farsi sprach, brachte uns zu Suhrawardis Geburtshaus, wo wir von den Dorfbewohnern aufs Herzlichste begrüßt wurden. Eilig wurde der Englischlehrer, Mahmood Mohammadi, geholt, damit der Kommunikation nichts mehr im Wege stand. Er führte uns im Dorf herum, zeigte uns die Quellen, die nicht nur die Bevölkerung mit Wasser versorgen, sondern auch die Nuss- und Obstbaumgärten des Dorfes bewässern. In diesen Gärten, so Mahmood, habe Suhrawardi wohl einst seine ersten philosophischen Ideen entwickelt. Der Englischlehrer und sein Onkel Ali Bahrammi betreiben auch ein kleines Gästehaus, in dem all jene willkommen sind, die sich wie wir für den großen Philosophen interessieren (Kontakt: m.eshragh71@gmail.com).

Sohrevard liegt verschlafen in der Mittagssonne
Hier befand sich Suhrawardis Geburtshaus
Teile des alten Fundaments sind noch erhalten
Heute beherbergt das Haus ein Kreativzentrum
Man zeigt uns Bücher über Suhrawardi
Straße vor Suhrawardi's Geburtshaus
Wir treffen Mahmood, den Englischlehrer
Er zeigt uns die Quellen von Sohrevard
Der Regen zerstörte den Damm
Reiche Obsternte als Markenzeichen
Suhrawardis Statue
Nahaufnahme
Bewirtung im Gästehaus
Die Gärten von Sohrevard
Unterwegs zum Picknick
Mahmood,unser Fahrer, Dieter, Daniela, Ingrid
Ali präpariert die Fische
Die Kinder schaukeln
Der gegrillte Fisch ist köstlich
Letzter Blick auf Sohrevard im Abendlicht